Zur Abwechslung was von der Arbeit

Weil auf meiner Seite beinahe der Eindruck entstehen könnte, dass ich hier kaum was arbeite, habe ich euch heute ein paar Eindrücke von der Arbeit der vergangenen Tage.
Zur Zeit ist Vinzenz bei uns. Mein Vorgänger-Zivi (und Zimmer-Vorbewohner) ist eine Woche auf „Urlaub“ bei uns und hilft kräftig auf der Farm mit. Er ist wirklich sympathisch, liegt wahrscheinlich an seiner lockeren oberbayrischen Art. :)

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beim Melken mit Frére Ladislas und meinem Freund Louis

Dieses Wochenende war Arbeit angesagt. Seit Dominik weg ist, ist die Farm-Belegschaft ziemlich knapp. Daher muss ich heute zum Melken und zum Kälber füttern. Normalerweise ist diese Arbeit aufgeteilt.

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Kalb „Cistercienne“ mit Reg-No. 7712 – 2 Tage alt, 49 kg

Beim Kälberversorgen heute Morgen wunderte ich mich, dass die Nr. 22 gestern so wenig trank (Speicherabfrage im Tränkeautomat). Wenig später stellte ich fest, dass das Milchkalb (5 Monate alt) wohl seinem Schicksal zuvor gekommen war. Zusammen mit den anderen Milchkälbern wäre es morgen früh vom LKW in Richtung Jura-Gebirge zum Schlachthof abgeholt worden, … Mit Hilfe von Ladislas und dem Teleskoplader konnte der Kadaver dann aus dem Kälberstall beseitigt werden.

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Variante I
Weidepfähle setzen mit dem Teleskoplader

Seit mehreren Wochen sind wir damit beschäftigt unsere Weidezäune zu erneuern, bzw. sogar neue Weiden anzulegen. Dazu werden ca. 1,80 m lange Pfähle in den Boden gehauen. Oben läuft ein Stacheldraht entlang und darunter – mit einer Zangenlänge Abstand (darauf besteht unser Farmchef „Il faut que ca soit propre!“ -“Es muss sauber sein!“) – läuft ein Elektrodraht. Hauptsächlich setzen wir die Pfähle mit der „Hau den Lukas“-Maschine (Anbaugerät an den Traktor mit überdimensionalem Hammer) oder wir pressen die Pfähle direkt mit dem Teleskoplader in den Boden.

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Variante II
„Hau den Lukas“ – Benoit und Farmchef Olivier in Action

Für drei Wochen war Benoit bei uns, ein französischer Weltenbummler. Die Arbeit mit ihm hat wirklich Spaß gemacht. Er sieht alles ziemlich locker. Er ist 39 und arbeitet in der Regel drei-vier Monate im Jahr. Wenn er Geld verdienen geht, dann als Koch scheinbar in England. Dort verdient er bei 100 Wochenarbeitsstunden ausreichend für die Exkursionen des restlichen Jahres. Nun ist er nach Irland gegangen um dort zu arbeiten. Danach überführt er mit Freunden während sieben Monaten einen LKW mit Hilfsgütern nach Afrika.

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Silo-Vorbereitung

Letztens war bei auch wieder Ensilage (Silieren) angesagt. Dazu habe ich die Silos vorbereitet. Plastikfolien wurden an den Seitenwänden angebracht, damit keine Luft an die Silage kommt, welche Fäulnis auslösen kann.

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Silo-Vorbereitung in der Höhe

Weil zu Pfingsten viele Besucher da waren musste auch der Melk-Saal so sauber wie nur möglich sein. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe alles mit dem Kärcher („avec le <gärsché>“) zu reinigen.

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Melksaal abdampfen

Bis zu meinem nächsten Bericht wird es nun ein bisschen mehr als zwei Wochen dauern, deshalb habe ich euch heute ein paar mehr Bilder als sonst veröffentlicht.

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