Two Nights in Paris

Was wäre ein Jahr in Frankreich ohne die Stadt der Liebe – PARIS.

Obwohl ich über Silvester bereits schon dort war, musste ich nochmals hin, denn die Stadt an sich fehlte mir ja noch. Spontan entschied ich mich über mein freies Wochenende (29.06.-01.07.) in Frankreichs Hauptstadt zu verbringen. Da ich etwas spät dran war bekam ich mein Bahnticket nur zum vollen Preis, abzüglich 30% Jugend-Rabatt (unter 25 Jahre) – was aber immer noch 62,20 EUR für einen Weg ausmachte. So entschied ich mich dazu nur ein Rückfahrt-Ticket zu kaufen.

“En Stop“ wollte ich an meinem freien Freitag ins 450 km entfernte nach Paris kommen. Motiviert durch Anne auf Belle-Île und unseren Probezivi Max (der von der Abtei bis nach Reutlingen trampte) verließ ich die Abtei gegen 7.45 Uhr morgens. Ich nahm mir vor mit dem Zug hinzufahren, wenn ich mich gegen Mittag noch nicht auf dem Weg dorthin befände.

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7.45 Uhr in unserer Kloster-Allee, Rtg. Paris

Bis zur nächsten Kreuzung (Route Nationale) lief ich 3 km. Dort stand ich keine Minute, schon fand ich mich in einem in Richtung Lyon fahrenden frz. Kleinwagen wieder. Der aus Algerien stammende Fahrer war ein LKW-Fahrer, welcher gerade sein Fahrzeug wechseln musste. Offiziell durfte er mich im Firmenwagen nicht mitnehmen – ich machte ihm aber einen sympathischen Eindruck.

An einer Autobahnauffahrt, welche auch nach Paris führt, setzte dieser mich nach 20 Minuten wieder ab. Die Strecke dort war sehr stark befahren – doch leider nicht in meine gewünschte Richtung. Alle Fahrzeuge fuhren Richtung Lyon und nur etwa eines von 40 gegen Paris. Als ich nach 25 Minuten gerade in Gedanken damit beschäftigt war eine andere Auffahrt auszuwählen hupte es plötzlich. Ein silberner Peugeot 307 hielt an. Der Fahrer fragte mich, ob ich nach Paris wolle. Ich bejahte und schon waren wir unterwegs. Auch er hatte einen Firmenwagen. Mir fiel auf, dass bei dem Vorgänger und bei ihm nur die zwei vorderen Sitze drin waren. In Frankreich hat das scheinbar steuerliche Gründe. 4-5 Sitzer seien doppelt so teuer für die Unternehmung, als ein zweisitziges Auto, …. kurios.

Der 35-jährige Franzose hieß Marcel und arbeitete für eine deutsche Firma als Techniker in Frankreich. Aufgrund seiner speziellen Ausbildung fährt er für seine Firma wöchentlich von Paris in den Süden und zurück. Es war sehr interessant mit ihm zu sprechen. Meine Hoteladresse gab er ins GPS ein und setzte mich um 13.45 Uhr direkt davor ab. Einwandfrei. Er akzeptierte sogar nicht einmal, dass ich ihn auf einen Kaffee an einer Autobahnraststätte einlud – das machte er.

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Der Eiffelturm am Samstagabend

In Paris sah ich dann das Übliche und besuchte noch einen coolen „Canadian-Guy“ aus Toronto, welchen ich an Ostern in Hautecombe kennengelernt hatte.
Zurück ging es am Sonntagabend mit dem TGV nach Lyon (2 Std). Dort nahm ich dann einen Regionalzug und war um 21.15 Uhr am Bahnhof in unserem Nachbarort, wo bei strömendem Regen schon mein Empfangskomitee wartete.

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Georg und mein Bruder Manuel

Mein Bruder Manuel kam am Sonntagabend hier in Frankreich an. Nachdem er am Freitag seinen Zivildienst bei der Caritas beendet hatte, weilt er nun für zwei Wochen bei mir und hilft uns bei der Arbeit mit. Mein Auto brachte er mir unversehrt zurück, denn ich hatte es ja zuhause gelassen, als ich nach Belle Île ging. Weitere Berichte von und mit Manu folgen in den nächsten Tagen.

1 Kommentar »

  1. Tobi Sagte:

    woah, voll geil,
    paris und dann noch hintrampen, ich bin echt eifersüchtig ;-) :-)
    wenn’s irgendwie klappt will ihc nach meinem diplom da hinhziehen.
    und wie läufts so? wnan bist mal wieder in WT?
    greez tobi


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