Anderer Dienst

Ein kurzes Wort, wie ich zum Auslandszivildienst kam, bzw. um was es sich handelt:

Nachdem ich nach vier Jahren mehr oder eher weniger erfolgreichem Französischunterricht an der Realschule in Tiengen „mit dem Französisch abgeschlossen“ hatte, ging ich von 2001-2004 auf das Wirtschaftsgymnasium Waldshut, wo ich mein Abitur (ohne weiteres Französisch) erlangte.

Während ich nach dem Abitur in der Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Klettgau-Wutöschingen war, kam ich durch meinen Schulkameraden Philipp Brack auf die Idee meinen Zivildienst in Frankreich abzuleisten.
Ich besuchte ihn bei seinem Dienst und war sofort überzeugt davon, dass das auch etwas für mich sein könnte.
Im Juli 2006 habe ich dann meine Bankausbildung erfolgreich abgeschlossen und begann Ende August mit meinen „Anderen Dienst“ im französischen Kloster.

Der große Unterschied zum Zivildienst in Deutschland ist der, dass ich hier unentgeltlich meinen Dienst leisten muss. Das heißt ich bekomme hier ein Unterkunft und Essen gestellt – der Rest ist meine Sache.
Zudem muss der Dienst laut Gesetz min. 2 Monate länger dauern, als der im Inland. Sozusagen sollte der Dienst also 11 Monate dauern, kann aber auch vertraglich länger vereinbart werden. So auch in meinem Fall – mein Dienst dauert 12 Monate, sprich: bis Ende August 2007.